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KiesEoin Duignan
Matthias KießlingEoin Duignan Jeremy Spencer

ÉIST ist der Titel eines Liedes von Máire Breatnach und bedeutet soviel wie " Hör' zu"Unter diesem Motto haben sich Eoin Duignan (IRL), Andreas Tophøj (DEN) und Matthias Kießling (D) zusammen gefunden, um gemeinsam zu musizieren. Es erwartet uns ein musikalisches Feuerwerk von drei ausgezeichneten Musikern, die ihre künstlerische Individualität und ihren unterschiedlichen musikalischen Hintergrund zu einem gemeinsamen Klangerlebnis vereint haben.

Tourtermine für März 2012 gibt es nach Abschluß der Planung unter "Tourdaten"


Eoin Duignan, ist berühmt für sein Spiel auf der Uileann Pipe, dem irischen Dudelsack, und der Low Whistle, der irischen Flöte. Er entwickelte seinen sehr persönlichen Musizierstil schon in jungen Jahren in Cork, wo er aufwuchs und seine Liebe zur gälischen Sprache und der traditionellen Musik entdeckte.
Beeinflusst von Dudelsackspielern wie Seamus Ennis und Leo Rowsome reicht sein Repertoire von den schwermütigen, sehnsuchtsvollen irischen Melodien bis hin zu den percussiven, treibenden Reels und Jigs der irischen Tanzmusik, welche das Publikum wo immer er spielt regelmäßig zu tosendem Applaus hinreißt.
In den späten Siebzigern tourte er mit THE WILD GEESE durch ganz Europa. Seit zwanzig Jahren lebt er in Dingle, schreibt eigene Kompositionen und tourt weiter als Solomusiker als auch als Mitglied verschiedener Folkbands. Drei vielbeachtete CDs mit seinen Kompositionen sind bereits von ihm erschienen: Coumíneol, Ancient Rite und Lumina, sein neuestes Werk, ein Suite für Low Whistle in sechs Sätzen, die eine epische Reise des menschlichen Geistes von der Geburt bis zum Tod musikalisch beschreibt und von der Kritik in höchsten Tönen gelobt wird.
www.duigo.com

Jeremy Spencer (Fiddle / Mandoline)
Jeremy Spencer wurde in Dublin geboren und wuchs in Carlow Town auf. Mit zehn Jahren begann er Geige zu spielen. Jeremy erhielt Unterricht von Siobhan Peoples und Jim McKillop. Er besuchte Meisterkurse bei Martin Hayes, Brendan McGlinchy und Cathleen Nesbit.
Später absolvierte er ein Musikstudiom am University College Cork . Dort gründete er auch die Band „Nuada“, mit der er das Debüt-Album "Open the door for Three " aufnahm. Mit der Band trat er u.a. auch bei RTE Radio 1(Ireland National Radio), und bei TG4 (gälisches Fernsehen) auf.
Im Jahr 2007 zog Jeremy nach Killarney, wo er sich von der Musik des irischen Südwestens inspirieren ließ. Diese unterschiedlichen Einflüsse verleihen Jeremys Geigenspiel die Mischung aus Subtilität und Bodenständig-keit, aus der er einen einzigartigen Sound zu kreieren versteht.
2010 veröffentlichte er zusammen mit dem Gitarristen Sean Leahy das Debütalbum „The Side over“

Tour 2014 in Planung



Matthias Kießling - Solo



Nach der Auflösung von WACHOLDER ging Matthias Kießling verschiedene Wege.
Zum einen fand er zurück zu den Wurzeln seiner musikalischen Identität und spielte in verschiedenen deutsch-irischen Formationen wie NORLAND WIND und dem Màire Breatnach Trio (s.o.) während vieler Tourneen u.a. durch Deutschland, die Niederlande oder England und Wales, zum anderen widmete er sich mehr und mehr seiner Aufgabe als Komponist, Sänger, Musiker und Produzent sorbischsprachiger Musik für den Rundfunk. Dabei entstand eine Vielzahl von Kompositionen und Bearbeitungen in sorbischer Sprache u.a. mit Texten von Jurij Koch, einem der bekanntesten Autoren deutsch-sorbischer Literatur.
Nicht zuletzt schrieb und produzierte er 2003 sein erstes Soloalbum UNFOLKED, dass auf Anhieb Platz fünf der Liederbestenliste erklomm. 2011 erschien das Konzeptalbum "Helm ab zum Gebet" (s.o.).
Lieder aus all den Jahren auf den Bühnen in Ost - und Westeuropa, gelernt von Kollegen, ausgegraben in Liederbüchern und Bibliotheken, gehört während langer Nächte bei Sessions in verrauchten Kneipen, geschrieben auf den langen Fahrten von Konzert zu Konzert, während schlafloser Nächte in schlechten Hotels, nicht selten vorgetragen in Sälen ohne Mikrofon, aber immer intensiv und emotional bewegend interpretiert - das ist das Material aus dem das Soloprogramm besteht. Geschöpft aus der Erfahrung von 35 Jahren auf den Konzertbühnen in Deutschland und Europa. Liebe, Hass, Freude, Leid, Spaß, Zweifel, Satire - kurz alles, was Menschen dazu bewogen hat, Lieder zu schreiben hat einen Platz in diesem Programm.


Alle, die mehr als Spass und unentwegtes Schenkelklopfen erwarten, werden Ihre Freude haben.

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"Am Ende des Tages"
Lesung mit Jurij Koch



An einem spätherbstlichen Nachmittag des Jahres 1794 wird der 19-jährige George Rietscher, gefesselt an die Seitenleisten eines Leiterwagens, zur Richtstatt gebracht, wo ihn am Ende des Tages der Henker in öffentlicher Schaustellung enthaupten wird. Der Kuhhirt und Brandstifter erinnert sich während der unaufhaltsamen Fahrt an Freuden und Elend, an gestillten Hunger am Schweinetrog, an heimliche Liebesstunden mit Adela, den hinterhältigen Brautraub, den Bänkelsänger, der vom Selbsthelfer Michal Kolas singt, an die Flammen aus eigenem Zunderschwamm. Und wir ahnen, in welche Spuren Jurij Koch den aus Archivakten bekannten Rietscher gestellt hat. Ein wunderbar spannendes Stück Literatur.

Domowina Verlag Bautzen 2009

 

 

Er war acht Jahre alt, als er bei einem plötzlichen Feuer fast umgekommen wäre, und noch keine zehn, als sein Vater, eben erst glücklich aus dem Krieg heimgekehrt, beim Bau des Eigenheims tödlich verunglückte. Lange hoffte er voller Sehnsucht auf eine Rückkehr des Vaters. Als man ihn, den sorbischen Dorfjungen, an ein tschechisches Gymnasium schickte, eröffneten sich ihm neue Welten.
Jurij Kochs Kindheitserinnerungen sind geprägt von der Dramatik der letzten Tage des Zweiten Weltkriegs und von der Aufbruchstimmung nach dessen Ende im Mai 1945. Episodenhaft schildert er Kriegs- und Nachkriegsalltag der ländlichen Bevölkerung und das Leben in der tschechischen Grenzstadt Varnsdorf. Sein neustes Buch besticht durch eine sehr lebendige, oft humorvolle Erzählweise sowie durch seine Sprach- und Bildkraft.


Domowina Verlag Bautzen 2012

"... In seiner gewohnt poetischen Sprache beschreibt er verschiedene Episoden und spart dabei auch die tragischen Momente nicht aus. Jeder kann verstehen, dass ein Kind sich durch nichts – auch nicht vom Krieg – die Freude am Leben und am Abenteuer nehmen lässt. Es ist nicht immer leicht, sich auf die zum Teil sehr emotionalen Texte einzulassen, und das Publikum dankt Matthias Kießling für die Musik, die er in den Lesepausen darbietet. Sie gibt den Gästen Gelegenheit, das Gehörte zu verarbeiten und den Kopf frei zu bekommen für weitere Ausführungen des Autors. So lassen sich die Zuhörer mitnehmen in eine bewegte Vergangenheit voller kindlicher Abenteuerlust, zunehmender Dramatik, großer Traurigkeit und trotzdem nie versiegendem Humor. Eine Kombination, die das Buch „Das Feuer im Spiegel“ zu einer lesenswerten Lektüre macht...."

Leser für Leser aus Burg


 


Norland Wind 2001 - 2009
Thomas Loefke (keltische Harfe) Kerstin Blodig (voc,git,bouzouki,perc)
Ian Melrose (git,fl,voc) Noel Duggan (voc, git)
Padraig Duggan (mand, perc,voc) Máire Breatnach (viol, viola,voc)
Matthias Kießling (keyb,voc)

Máire Breatnach, Thomas Loefke und Matthias Kießling

2001 - 2007

v.l.n.r.

Matthias Kießling voc,git,keyb. Thomas Loefke celt. harp Máire Breatnach voc, viol, viola